Eindrück vom Pilatus Cup
Eindrücke vom Pilatuscup 2026
Erich Küenzi, Crew Andromeda
Schon gut eine Woche vor dem 9. Mai stieg bei mir die Nervosität: Wie wird die neu zusammengesetzte Stamm-Crew funktionieren, reicht ein gemeinsames Training aus oder Sitzen bei mir persönlich noch die Handgriffe resp. Reflexe??
Nach einer gefüllten Arbeitswoche erfolgte die Anreise per OeV am Freitagabend nach Brunnen/ Fallenbach… bei viel Regen. Die Nacht auf dem ungeheizten Boot war doch sehr kühl und somit das Aufstehen am Morgen eher eine Erlösung als ein Muss.
Da der Motorschaden aus der Vorwoche nicht rechtzeitig repariert werden konnte wurden wir im präsidialen Schlepptau (Merci Crew Beat Hügli) an den Start vor Greppen verholt.
So hatten wir Gelegenheit den wunderbaren Namensgeber der Regatta zu geniessen. Uns erwartete ein toller Sonntag mit schon recht hohen Temperaturen.
Pünktlich um 1100 erfolgte der Massenstart - bei sehr wenig Wind. Schliesslich haben auch wir uns zum Setzten des Geni entschieden um die Wendeboje weiter in Richtung Küssnacht zu erreichen. Unsere Routenwahl in Richtung Meggen war glücklich, konnten wir doch durch die Fahrt auf der nördlichen Seite des Seebeckens (also nahe Aldstadinsle) uns vom hinteren Drittel des Feldes ins vordere Drittel vorkämpfen.
Weniger Glück hatten wir dann aber vor dem Meggenhorn: Auch hier wären die ufernahe Route besser gewesen. Bei inzwischen regulären Windverhältnissen selektionierten dann die zwei Up-and-Downs vor im Luzerner-Seebecken zur Schlussrangliste. Unser (zu) grosser Geni und unsere fehlende Erfahrung wie tief wir diesen fahren können hat uns klar aufgezeigt wo wir uns in der Saison noch verbessern müssen.
Dieser Tag auf dem See bleibt auch 2 Wochen nach dem Ereignis (also beim Schreiben dieses Berichtes) in bester Erinnerung und es bleibt der OK-Crew den besten Dank für ihre grosse Arbeit auszusprechen.
Erich Küenzi, Crew Andromeda